
Unsere ersten Produkte – und was daraus geworden ist
Wenn wir heute in unsere Regale schauen, fällt es schwer zu glauben, dass am Anfang nur eine Handvoll Stirnbänder lagen. Sie waren nicht perfekt. Aber sie waren der Grund, warum es Strickbazi überhaupt gibt.
Der Anfang: ein Stirnband für lange Spaziergänge
Unser erstes Stück entstand aus einem ganz praktischen Bedürfnis. Wir waren mit unserem Sohn viel draußen unterwegs, und nichts von dem, was wir kaufen konnten, hat uns wirklich überzeugt: entweder kratzig, zu weit, zu dünn oder nach ein paar Wäschen aus der Form. Also haben wir angefangen, selbst zu stricken.
Die ersten Stirnbänder gingen an Freunde und Familie – ohne Etikett, ohne Verpackung, einfach so. Das Feedback war ehrlich, und genau das hat uns weitergebracht.
Was wir daraus gelernt haben
- Passform ist alles. Ein Stirnband, das verrutscht, wird nicht getragen. Wir haben Breite und Spannung so lange angepasst, bis es auch nach einem langen Spaziergang noch sitzt.
- Die Wolle entscheidet. Erst mit 100 % extrafeiner Merinowolle war das Kratzen wirklich weg. Gerade bei Kindern merkt man diesen Unterschied sofort.
- Die Maschine nimmt einem nicht die Arbeit ab. Sie strickt die Fläche – abketten, vernähen, zusammenfügen und prüfen bleibt Handarbeit. Und die braucht Zeit.
- Lieber wenige Teile richtig. Wir haben früh gemerkt, dass wir nicht alles gleichzeitig gut können. Also kam ein Produkt nach dem anderen dazu.
Von einem Modell zur Kollektion
Auf die Stirnbänder folgten Mützen, dann Schals und schließlich Decken. Jedes neue Modell hat mehrere Anläufe gebraucht: Ein Schnitt, der auf dem Bildschirm stimmig aussieht, muss sich auf der Maschine erst beweisen – und danach am Menschen. Manche Entwürfe haben es nie aus unserem Wohnzimmer heraus geschafft.
Genau deshalb wächst unsere Kollektion langsam. Was heute im Shop steht, haben wir vorher selbst getragen, gewaschen und wieder getragen.
Was geblieben ist
Der Anspruch von damals ist derselbe geblieben: Dinge machen, die man lange behalten möchte. Dass daraus inzwischen eine kleine Kollektion geworden ist, verdanken wir vor allem den Menschen, die uns am Anfang ehrlich gesagt haben, was noch nicht gepasst hat.